Herzlich willkommen bei TRANSLATOS!

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Herzlich willkommen auf meinem Übersetzerblog TRANSLATOS!

Als professionelle Übersetzerin und Dolmetscherin möchte ich mit diesem Blog über Themen aus der Welt des Übersetzens und Dolmetschens berichten. Ich gebe Einblicke in die Arbeit eines Übersetzers und Dolmetschers und informiere über Aktuelles in Europa und Afrika.

Viel Spaß beim Stöbern!

Danke – Merci – Thank you – Choukran – شكرا

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Wie fühlt sich Afrika an?

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InterNations befragte Expats in aller Welt, wie sie ihre Wahlheimat empfinden. Ihre Meinung zu Afrika: traditionell und emotional. Ausnahmen bilden Südafrika, Kenia und Nigeria, Ländern, die sich dynamischer geben, an Emotionalität jedoch nichts einbüßen. Informationen zu den anderen Kontinenten gibt es hier. (Quelle: InterNations).

International Translation Day

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Happy International Translation Day!

30. September 2014

Anlässlich des Internationalen Übersetzertages wünscht Translatos

allen Übersetzern nach der Sommerpause einen guten Einstieg und

dankt allen Lesern dieses Blogs für ihr Interesse

cropped-logo-translatos-01-12.jpgan den Beiträgen und am Übersetzen.st-jerome

Filmtipp: „Pferde Gottes“

Filmszene: Kinder im Slum von Sidi Moumen am Stadtrand Casablancas, Keimzelle der Attentate von Casablanca 2003.

Der französische Originaltitel Les chevaux de Dieu kommt etwas eleganter daher, vom deutschen Filmtitel sollte man sich aber keinesfalls abschrecken lassen: Pferde Gottes ist ein ausgezeichneter Film des marokkanischen Regisseurs Nabil Ayouch, welcher die Ereignisse der Attentate 2003 in Casablanca, der Wirtschaftsmetropole Marokkos, aufgreift und den Verlauf der Fakten beeindruckend nachzeichnet. Zu sehen ist er aktuell im Rahmen des Filmfests Hamburg 2014 vom 25. September bis 4. Oktober.

Hintergrund

2003 wurde Casablanca von 5 Attentaten erschüttert. 45 Tote und über 100 Verletzte waren zu beklagen. Von Regierungsseite wurde schnell gehandelt: Verdächtige und Drahtzieher wurden festgenommen und in mehreren Gerichtsprozessen verurteilt. Dennoch sind Hergang, Motive und Hintergründe der Taten nach wie vor nicht vollständig geklärt.

Offizieller Trailer 

(Untertitel in Englisch, Originalsprache: Arabisch)

Skype macht Dolmetschern Konkurrenz

Quelle: dpa Das Programm Skype macht es seit Jahren möglich, online zu telefonieren. Nun will es auch den Simultandolmetscher mimen. Mit eher „holprigem“ Ergebnis, wie uns die Süddeutsche bescheinigt. Die Idee ist gut, ganz passabel umgesetzt und dennoch mag nicht so recht Spaß beim Telefonieren aufkommen: zu langsam sei die Übertragung in die andere Sprache, Übersetzungen sind oft grammatikalisch falsch, wenn nicht sogar vollkommen unverständlich. Technologie hat uns im Laufe der letzten Jahrzehnte in vielen Bereichen das Leben entscheidend erleichtert. Allein in der Dolmetsch- und Übersetzungsindustrie gibt es nach wie vor viel zu tun. Dies zeigen einmal mehr die ehrbaren Versuche von Skype, die Kommunikation in unterschiedlichen Sprachen zu erleichtern.

 

Eitelkeit oder echtes Problem?

Die Forderung des Bundestags nach mehr Übersetzungen von EU-Dokumenten

Die Englisch-Kenntnisse unserer deutschen Politiker lassen bisweilen zu wünschen übrig. Wenn uns eine Rede in holprigem Englisch schmunzeln lässt, dürfte einem das Lachen vergehen, wenn wichtige Entscheidungen auf Basis englischsprachiger Texte von unseren Politikern getroffen werden sollen. Das hat der Bundestag erkannt und fordert nun in Brüssel: mehr Übersetzungen von EU-Texten ins Deutsche. Die Süddeutsche.de hat diese Problematik in einem aktuellen Artikel aufgegriffen und damit zu einer Diskussion über die kolossale Übersetzungsmaschinerie der EU einerseits und deutscher Eitelkeit andererseits angeregt. Allein die Europäische Kommission beschäftigt 2500 Mitarbeiter, um Übersetzungen in alle EU-Sprachen abzusichern. Dennoch erscheinen viele Texte nur in Englisch und Französisch rechtzeitig, Übersetzungen in andere Sprachen bisweilen Monate später.

Auf der einen Seite tönt es nun, Übersetzungen lägen zu spät vor, als dass man fristgemäß Entscheidungen treffen könne. Grundsätzlich gebe es zu wenig Übersetzungen ins Deutsche. …und wie kann es überhaupt sein, dass neben Englisch sehr wohl Französisch EU-Amtssprache ist, nicht aber Deutsch? Der Einwand ist berechtigt, immerhin ist Deutsch die verbreiteste Muttersprache in der EU und wird in gleich drei europäischen Staaten gesprochen.

Die meistgesprochenen Sprachen in der EU (Quelle: Eurobarometer Spezial, Die Europäer und ihre Sprachen, 2006), gefunden auf: http://www.sfg.at/cms/968/

Auf der anderen Seite gibt man zu denken, dass Übersetzen Einiges kostet und eine umständliche Prozedur ist. Deutsche Politiker mögen doch bitte einen Englischkurs belegen, um künftig Entscheidungen auf Grundlage englischsprachiger Dokumente treffen zu können. Versionen in Englisch und Französisch seien ausreichend und der Ruf aus dem Bundestag im besten Falle ein Zeichen von Eitelkeit, im schlimmsten Falle ein Armutszeugnis für deutsche Politiker.

In der Tat sollte man solide Englischkenntnisse bei unseren Politikern erwarten dürfen. Doch es wäre fatal zu glauben, dass ein Englischkurs einem die Mittel in die Hand geben könne, um Fachtexte zu komplexen Themen in einer Fremdsprache, und sei es „nur“ Englisch, umfassend zu verstehen. Wie es um das individuelle Sprachtalent und damit die persönlichen Voraussetzungen zum Sprachenlernen bestellt ist, steht dabei noch auf einem ganz anderen Blatt…

Zum angesprochenen Artikel „In German, please“ vom 29.03.2014 der Süddeutschen.de geht es hier.

Wer übersetzt im Maghreb?

CSC_0049Translatos schreibt für TranslatorsVillage über die Sprach- und Übersetzungslandschaft in Marokko. Interessiert? Dann geht’s hier zum Beitrag und hier zur spanischen Übersetzung des Artikels.

TranslatorsVillage ist ein online-Treffpunkt für Übersetzer und potenzielle Kunden. Die Plattform interagiert vor allem im hispanophonen Sprachraum, arbeitet aber verstärkt daran, sich auch darüber hinaus Gehör zu verschaffen. Unter der Rubrik „Guest Bloggers…“ schreiben sowohl Übersetzer als auch Kunden über verschiedene Aspekte von Sprache und Ihre Erfahrungen beim Überwinden von Sprachbarrieren.

Wer auch „gastweise“ bloggen möchte, findet hier alle weiteren Informationen.

Translatos grüßt in diesem Sinne alle Blogger und Blog-Leser und wünscht einen guten Start in den Februar!